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Das Ballhaus (Phrank)

Sechstes Kapitel des Romans "Die Säulenhalle"

Schon den ganzen Tag über hatte ich voller Ungeduld an den bevorstehenden Abend im Ballhaus gedacht. Gegen neun Uhr verließ ich mein Heim und machte mich auf den Weg in das trostlose Einkaufslabyrinth, in dessen Kellergefilden das Ballhaus liegt. Am Eingang saß auf einem Hocker ein ganz in schwarz gehüllter Fleischberg mit mehlweißem Gesicht und etwa einen halben Meter in die Höhe gefönten und blauschwarz getönten Haaren. An seinen Ohren hing jeweils ein fünfzackiger Kupferstern, und auf seiner Brust prangte das Zeichen des Raumschiffs Enterprise. Die Knollennase war mit dem Dreizack des Neptun gepierct [1] . Seine schwarze Kutte reichte bis zum Boden und sah an den unteren Rändern naß und schmutzig aus.

Dieses Wesen musterte mich skeptisch und händigte mir eine Karte aus. Auf meine Frage hin erklärte er die Funktion einer Verzehrkarte und riet mir überdies, beim nächsten Mal donnerstags mit dunkleren Kleidern zu erscheinen. Ich trug ein graues Hemd und eine blaue Jeans. Ich betrat das schwach beleuchtete Ballhaus und gelangte in einen Flur, an dessen Ende sich die in dicke künstliche Nebelschwaden gehüllte Tanzfläche zu befinden schien. Es lief ein Lied, das nur aus vier schlagzeugbegleiteten Molltönen bestand, aber nichtsdestotrotz auf Anhieb seine melancholische Wirkung auf mich nicht verfehlte.

Ich schaute mich nach Luise um und sah mir die vereinzelt im Flur herumstehenden Gestalten genauer an. Sie waren fast ausnahmslos ganz in Schwarz gekleidet, die Männer trugen zumeist ein langes kuttenähnliches Gewand und eine gewaltige Hochfrisur, viele Mädchen hatten schwarze Netzstrumpfhosen, tiefe Ausschnitte und einen schwarzen Witwenschleier über den mit schwarzer Schminke bearbeiteten Gesichtern. Auch die Haare dieser Gestalten waren durchweg schwarzgefärbt und bestachen durch ihre abenteuerlichen Frisuren. Neben den vorherrschenden Turmfrisurtypen gab es auch an den Kopfseiten kahlrasierte Männer, die sich die verbliebenen Haare zu einem Mongolenzopf zusammengebunden hatten und gar furchterregend aussahen. Man unterhielt sich kaum, sondern schien mit trauriger Miene der eintönigen und traurigen Musik zu lauschen.

Ich näherte mich den Schwaden der Tanzfläche, auf der ich nun die schwerblütigen Bewegungen einiger weiterer schwarzer Personen erkennen konnte. Bald hatte ich das Prinzip des Tanzes erfaßt: Mit vorgebeugtem Oberkörper und gesenktem Haupte ging es drei langsame Schritte nach vorn, dann wieder drei sanft geschwungene Schritte zurück. Berührungen mit den anderen Tanzenden schien man zu vermeiden. Ich lehnte mich an eine Säule und beobachtete das Geschehen auf der Tanzbühne, zwischendurch immer wieder in Richtung Eingangstür blickend, um nach Luise Ausschau zu halten. Nach drei weiteren traurigen Liedern ging ich zur Theke, um mir bei der Bedienung, einem schwarzen Busenwunder, eine Cola zu holen. Nach weiteren drei Liedern war immer noch nichts von Luise zu sehen, und ich beschloß, auf Toilette zu gehen, selbst auf die Gefahr hin, daß Luise zwischenzeitlich auftauchen und in der Annahme, ich sei nicht da, wieder weggehen könnte.

Die mit Blutspritzern benetzten Kacheln meiner Klokabine boten reichlich Lektüre. Von Auseinandersetzungen zwischen Nazis und Antifas über homoerotische Kontaktanzeigen bis hin zu Satanistensprüchen war alles vertreten. Daneben fanden sich so nützliche Öko-Ratschläge wie "Spar Wasser, hau weg den Scheiß!" oder die erbauliche Aufforderung "Zeig, was in dir steckt!" Ich zückte meinen Edding und zeichnete ein Phone-Männchen mit der Sprechblase "Sei klug, trag den Phonetail!"

Vor dem verrosteten Kondom-Automaten in der Toilettendiele hatte ich dann eine Begegnung der besonderen Art: Eine inklusive Haarpracht etwa zwei Meter große Witwe sah mich mit ihren grünen Augen giftig an und sprach mit knarrender Altstimme: "Komm mit mir!" Besonders einladend klang das nicht, und mit angestrengt lässigem Tonfall fragte ich: "Wo soll's denn hingehen?" -"Zu mir. Ich mach's dir." Ich wagte nicht daran zu denken, was sie wohl damit meinen könnte, und entgegnete schnell und mit entschuldigender Handbewegung: "Das geht jetzt leider nicht. Ein andermal." Ich erntete nur ein Achselzucken, die Witwe machte sich nun an dem Kondomautomaten zu schaffen und ich konnte nicht umhin, ihr gewaltiges in schwarze Stoffschwaden gehülltes Hinterteil zu sehen, auf dem ein vom Hals herunterhängendes Metallkreuz baumelte. Es ertönte nun ein Stück, das an ein mittelalterliches Minnelied erinnerte und welches die dicke Witwe dazu animierte, ihren rechten Arm zu heben und damit rhythmische Bewegungen zu vollführen.

Ich ging zur inzwischen gut gefüllten Tanzfläche zurück, wo mein Blick sofort in einen Ausschnitt fiel, in dem ein enges dunkles Tal von zwei schneeweiß emporquellenden Hügelchen umsäumt wurde. Langsam verzogen sich die Dunstschleier vom gesenkten Haupte dieser lieblich dahintanzenden überweiblichen Erscheinung, und mir war, als ginge inmitten dieser tiefschwarzen Nacht der schwankenden Gestalten der Mond auf. Da sie die Haare nach hinten zu einem großen Knoten gebündelt hatte, sah ihr Gesicht tatsächlich etwas zu rund aus, aber sie war es, sie, der ich diesen Abend gewidmet hatte, Luise.

Es dauerte nicht lange und sie erkannte mich. Sie unterbrach ihren Drei­Schritte-Tanz und kam lächelnd auf mich zu. Ganz nah kam ihr Mund an mein Ohr, und ich hörte: "Schön, daß du gekommen bist!" Mir wurde gleich ganz wohl ums Herz. In Ermangelung eines anderen Einfalls erzählte ich ihr von meiner Begegnung vor dem Kondom-Automaten, woraufhin sie mich schnell unterbrach: "Ja, ja. Das ist die Gabi. Das macht die immer, die ist nicht ganz dicht." Deswegen also. Das schönste an unserer Unterhaltung war, daß sie mich mit dem Mund öfters leicht berührte, wenn sie in mein Ohr sprach. Ich sagte ihr, daß mir die Musik hier gut gefalle. Um mein Glück vollkommen zu machen, rieb sich nun ihr Busen zart an meinem Arm, während sie mir mitteilte, daß das gerade laufende Lied von der Gruppe Shock Therapy sei und Hate is a 4-letter word heiße.

Das Lied gefiel mir wirklich. Eine ergreifend schöne aber schlichte Melodie, gepaart mit einer vor Verzweiflung triefenden Stimme. Die depressiven Lieder, der Qualm, die tanzenden Geschöpfe und Luisens Anwesenheit versetzten mich in eine ganz und gar romantische Stimmung. Mir war, als befände ich mich in einem surrealen Traum, und ich beschloß, diesen Zustand zu genießen. Doch konnte ich mich leider nicht soweit gehen lassen, meinen Arm um Luise zu legen oder auch nur für einen Moment ihre Hand zu halten, obwohl ich spürte, daß sie dies geduldet hätte.

"Das ist twenty-four hours von Joy Division, meine Lieblingsgruppe." Diesmal streifte selbst ihre Nase mein Gesicht, und augenblicklich wurde Joy Division auch meine Lieblingsgruppe. Sie erzählte mir, daß der Sänger dieser Band sich im Alter von 24 Jahren das Leben genommen habe, daß er manisch depressiv gewesen und seine Musik daher authentisch und völlig ernst gemeint sei, ganz im Gegensatz zu The Cure, die lediglich auf der Depri-Schiene gefahren seien, um eine Marktlücke zu füllen. Schließ­lich sei Robert Smith, der Cure-Sänger, ja auch immer noch am leben. Ausnahmsweise kannte ich die Gruppe The Cure und fand sie bis dahin auch gar nicht mal so schlecht, doch Luises Cure-Kritik leuchtete mir sofort ein, und ich erlaubte mir einen Kommentar über die gekünstelt wehleidige und ennervierende Stimme von Robert Smith, was Luise heftig nickend und mit zustimmendem Lächeln zur Kenntnis nahm.

Es folgte der Song Warm Leatherette, der Luise zufolge von zwei Dummies handelt, die sich vor dem finalen Crash ineinander verlieben. Danach erscholl wieder jenes Lied, das gerade lief, als ich das Ballhaus betreten hatte. Luise kannte nur den Namen der Gruppe: The Klinik, angeblich wie auch schon Shock Therapy eine belgische Gruftie-Gruppe. Die Belgier, so Luise, seien führend in der Herstellung depressiver Musik. Eine Band habe sich sogar Dutroux [2] genannt, was Luise indes etwas "pietätslos" fand. Das fand ich dann auch.

"Ist Robert eigentlich hier?" Diese Frage Luisens behagte mir zunächst gar nicht, schien sie doch auszudrücken, daß sie ihn vermißte. Ich entgegnete, daß ich ihn leider noch nicht gesichtet hätte. "Weißt du, was mir gestern mit Robert passiert ist? Erzähl das aber bitte keinem weiter!" Schockartig durchfuhr mich die Befürchtung, daß sie mit Robert etwas gehabt habe, und daß sie mir nun erzählen wollte, daß sie mit ihm zusammengekommen sei. "Der war gestern bei mir." Ich fühlte, wie mein Herz erstarrte. Dieser ekelhafte Dreistling hatte es tatsächlich gewagt, zu ihr zu kommen und sie zu verführen! "Der stand bei mir vor der Tür und bot mir Eistee an, und eh ich mich versah, war er bei mir in der Wohnung." Dieses Schwein! Ich hätte ihn auf der Stelle erwürgt, hätte er sich in diesem Augenblick sehen lassen.

"Und weißt du, was er dann gesagt hat? 'Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin asexuell!'" Ich war auf der Stelle beruhigt. Wenn Robert asexuell ist, war da anscheinend doch nichts gelaufen. "Mir wurde ganz anders. Dann hat er ununterbrochen nur wirres Zeug geredet, von irgendeinem Juristen, mit dem er Gyros gegessen hat. Ich ekele mich eh vor Gyros, allein von dem Geruch wird mir ganz übel, und dann kommt ausgerechnet dieser Robert und erzählt mir was von Gyros. Dann sagte ich ihm, daß ich aufs Klo müßte, und da meinte er 'Nein, warte, ich muß dir das erst zu Ende erzählen!'"

Während Luise angesichts dessen, was ihr da widerfahren war, fröstelnd und ungläubig den Kopf schüttelte, fragte ich sie, wie sie ihn denn schließlich losgeworden sei. "Irgendwann hatte er dann wohl doch ein Einsehen, als ich ihm sagte, ich sei jetzt müde und müßte außerdem noch was für die Uni tun." -"War der denn irgendwie bekifft oder so?" -"Das kann sein, aber ich glaube, der hat so schon ein Rad ab." In diesem Moment war ich endlich davon überzeugt, daß Robert kein Konkurrent war. Ich gab ihr den Rat, ihn besser nicht mehr hereinzulassen, wer wisse schon, was in seinem wirren Lockenkopf vorgehe. Luise nickte nachdenklich. Es drohte nun eine peinlich lange Gesprächspause zu entstehen, die ich dadurch aufzuheben wußte, daß ich nach dem gerade laufenden Lied fragte. Es war Marian von den Sisters of Mercy.

Kurz nachdem "Charlotte Sometimes" von The Cure aufgelegt worden war und Luise darob ungnädig die Augen verdreht hatte, erblickte ich Eva Chomski, die Barfuß-Schlampe aus meinem Wohnheim. Ich wunderte mich nicht, sie hier zu sehen. Sie war noch aggressiver geschminkt als sonst, und ihr kurzes schwarzes Rüschen-Kleid wich in einem großen Bogen ihren schmalen unerotischen Hüften aus, die nur mit einem Slip geschützt waren, welcher schwarz durch die dünne Strumpfhose schimmerte. "Die Frau da kenn ich, die wohnt in meinem Heim. Eva Chomski." -"Ach, Eva Chomski heißt die, das wußte ich nicht. Und die wohnt in deinem Heim? Was wohnen denn da für kaputte Typen?" Ich fragte mich, welche anderen kaputten Typen sie neben Eva noch meinen könnte. "Die ist fast jedesmal hier. Ich kenn deren Lebensgeschichte, die hat sich hier im Ballhaus rumgespochen." Ich bat Luise, mir Eva Chomskis Lebensgeschichte zu erzählen.

"Die studiert Germanistik und hat sich in den Professor Pesch verliebt, der aber natürlich nicht in sie. Doch sie war überzeugt davon, daß er sie auch liebt und ist sogar bei dessen Frau vorstellig geworden, er müsse sich nun entscheiden zwischen der und ihr. Der Pesch hat sich dann geweigert, sie in sein Hauptseminar aufzunehmen. Seitdem ist sie völlig abgedriftet. Neulich sah ich sie am Dies [3] in der Cafeteria, wie sie mit einer Palette Dosenbier am Tisch saß und schrie, man solle die Vorlesungen vom Pesch boykottieren. Die ist dann vom Hausmeister abgeführt worden."

Es überraschte mich, daß es schon soweit mit der Chomski gekommen war, obwohl ich ja schon wußte, daß sie etwas paranoid ist. Einst hatte sie mir unterstellt, ich hätte im Wohnheim das Gerücht verbreitet, sie sei hinter mir her. Erstens war sie wirklich hinter mir her, und zweitens habe ich dies niemandem erzählt, weil es mir zu peinlich war. Ich nahm indes Abstand davon, Luise davon zu erzählen, weil ich sie nicht wissen lassen wollte, daß ich mal etwas mit Eva zu tun hatte. Sie hätte vielleicht falsche Rückschlüsse daraus ziehen können. So mußte ich mich darauf beschränken, nach einem weiteren Lied zu fragen, und kam mir dabei schon recht dämlich vor.

Der Song Love under Will oder so ähnlich der Gruppe Fields of the Nephilim klang gerade aus, als Babrak zu uns stieß. Ich war wirklich dumm gewesen anzunehmen, Robert sei ein ernstzunehmender Nebenbuhler, denn nun wußte ich schlagartig, woher wirklich Gefahr drohte. Ich hätte mir eigentlich schon längst denken können, daß Babrak es auf Luise abgesehen hat. Er hatte auch nicht gerade einen begeisterten Eindruck gemacht, als ich Luise in seinem Beisein in der Cafeteria kennenlernte. Er wäre ja auch ganz schön dumm, wenn er seine Bekanntschaft mit ihr nicht ausnutzen würde. Jedenfalls war ich nun ausgestochen.

Babrak war ein weitaus besserer Unterhalter als ich. Er und Luise plauderten angeregt, ich stand daneben, verstand kein Wort, war ausgeschlossen und mußte zusehen, wie Luises lächelnder Mund Babraks Ohren ganz nahe kam, wie ihre Brust seinen Arm streifte und wie sie immer vergnügt lachte, wenn er ihr etwas offenbar äußerst lustiges ins weiße Ohr sprach. Es war klar, daß ich für Luise nur der Lückenbüßer bis zum Eintreffen Babraks gewesen war. Ich war nun gänzlich über­flüssig und fühlte mich seelisch ausgebombt. Doch tat ich, als ob ich durch das sinnlose Herumstehen voll auf meine Kosten käme, blickte zufrieden grinsend auf die Tanzfläche, wippte mit dem Fuß und rauchte mit lässiger Miene an der Zigarette, die Babrak mir netterweise zwischendurch anbot. Doch schon bei der nächsten Zigarettenrunde wurde ich ignoriert.

Ich ging also selbst zum Zigarettenautomaten, zog eine Schachtel Gauloises und bot Babrak und Luise eine an, doch Luise lehnte ab. "Ich mag die Gauloises nicht so, ich nehm lieber eine Lucky von Babrak." Das goß natürlich Öl in mein Herzeleidfeuer. Dafür erbarmte sich Babrak meiner Zigaretten, und als nach etwa einer halben Stunde Babraks Luckies verbraucht waren, nahm auch Luise eine meiner Gauloises. Ich erklärte, daß ich normalerweise auch lieber Luckies rauchen würde, doch ich hätte mal was neues ausprobieren wollen. "Man soll halt immer beim Altbewährten bleiben", wies Luise mich zurecht, und ihre Stimme hörte sich zum ersten Mal höhnisch und gemein an. Ich erkannte nun auf Abgang, sagte bei einer leisen Musikphase, daß ich nun gehen müsse, und fragte Luise nochmals nach dem gerade laufenden Lied. "Becuz von Sonic Youth", kam Babrak Luise zuvor. Mir ist nun völlig bewußt, daß die beiden unter einer Decke stecken.


[1] Piercing = das Durchstechen der Haut zur Befestigung von Metallschmuck, vorzugsweise an Gesicht, Bauch und Geschlechtsteilen. Vorläufer der Selbstverstümmelungsmode („Maiming“), die in Amputationen von Körperteilen wie Ohren, Fingern und Zehen gipfelte.

[2] Eine Anspielung auf den belgischen Kinderschänder und Massenmörder Marc Dutroux, der 1996 gefaßt wurde

[3] Dies = gemeint ist der dies academicus, der Tag der offenen Tür an den Universitäten

Kapitel 12: Das Studentenparlament

Die Säulenhalle
Luise: Der Mond ging auf

 

 

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