EU-Kurier
Zentralorgan der Europäischen Räteunion, gegründet 2017
 
Ausgabe vom
10 . März 2024


Börse aktuell
(10.03.2024)

DAX:
1243 (-8,2%)
DaimlerFiatVolvoPeugeot
Ferrari
11,78 (-5,4%)
Locashop
66,86 (+2,8%)
Lichtschlag Media
77,10 (+3,3%)

Müllermilch
10,94 (-0,6%)
Trigema
33,11 (-2,3%)

Deutsche Bahn
0,67 (-18,4%)


EuroStoxx:
1956 (-7,1%)
Carrefour
345,13 (-1,7%)
Europ. Telekom
3,14 (-1,1%)
Agecare
11,44 (-1,6%)


Dow Jones:
18743 (-3,5%)
Berkshire Hathaway
367040 (-2,0%)
Coca Cola
289,10 (-1,4%)
Microsoft
112,60 (-5,2%)
Geron
541,28 (-1,9%)

Peking100:
43122 (-1,7%)
Tsingtau Brewery
11,44 (-0,8%)
Legend-SAP
367,00 (-3,2%)
PCCW
423,14 (-1,8%)

Nikkei:
27435 (-1,6%)
Softbank
11163 (-7,1%)
Sony-Siemens
3411 (-1,4%)


Russex:
10683 (+1,0%)
Lukoil-Yukos
656 (+1,4%)


Ankarax:
7681 (-2,8%)
Arcelik
213,22 (-1,6%)
Galatasaray
78,23 (-4,2%)
Döner King
89,15 (-3,3%)
Türk Tuborg
22,19 (-2,5%)

Euro Warez

Europäische Politik
Sezessionsrecht gekippt

Der Oberste EU-Rat in Brüssel hat bei der gestrigen Abstimmung mit 267 gegen 212 und bei 22 Enthaltungen beschlossen, das anachronistische Recht der einzelnen Mitgliedsländer auf Sezession zu streichen und folgt damit der Empfehlung des Zentralen Europakomitees in Strassburg. Das höchste Gericht hatte entschieden, dass nach Bayern und der Türkei keine weiteren Abspaltungen mehr hinnehmbar seien. Eine Sezession würde gegen die ehernen EU-Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit und des Ländersolidaritätsausgleichs verstoßen. Die Ländergemeinschaft habe daher das Recht, jede Separationsbestrebung als Angriff auf die Souveränität des EU-Staats zu verstehen und diese mit allen Mitteln der Exekutivorgane zu unterbinden. Ratsmitglied Josefa Lincoln brachte es auf den Punkt:

"Gerade in dieser historisch so brenzligen Situation, in der die EU in der Welt politisch und wirtschaftlich immer mehr isoliert wird und zum Nettoverlierer der raubtierkapitalistischen Neoglobalisierung geworden ist, können wir es uns nicht leisten, dass einzelne Gebiete aus niederen egoistischen Motiven die solidarische Schicksalsgemeinschaft verlassen und sich ihrer Sozialpflicht entziehen." Der EU-Rat hat überraschend schnell und entschlossen gehandelt, da angesichts der Sezessionsbewegungen im Rheinland, in Katalonien und in England ein weiteres Auseinanderfallen unseres europäischen Hauses droht. "Eine weitere Balkaniserung kann Europa sich nicht leisten", so auch Alterspräsident Fischer. Jupp Fischer war vor 25 Jahren maßgeblich an der Beilegung der Balkankriege beteiligt und hatte diese Region später, mit der Ausnahme Groß-Albaniens, in die europäische Familie heimgeholt.


Nicht weiter teilbar: Unser Europastaat nach 2023

Separatismus
Rheinland im Aufruhr

Mit Krawallen und demokratisch nicht legitimierten Demonstrationen haben rheinische Separatisten und Hooligans gegen das Sezessionsverbot des EU-Rats reagiert. Liberal-egoistische Elemente und Freiheitsfanatiker, die eine Abtrennung des wohlstandsüberschüssigen Rheinlands sowohl von der Provinz "Deutschland" als auch von der EU nach dem Vorbild Bayerns anstreben, gingen in Bonn und Köln auf die Straße und skandierten europafeindliche Sprüche wie "Wir wollen nicht bezahle, Europas Asoziale" und "Wir wollen heruss, Europa is Stuss". Die Demonstranten waren zum Teil als "Jecken" vermummt und verstießen somit auch noch gegen das Karnevalsverdikt, das vor zwei Jahren aus Gender-Gründen erlassen worden war. Aus Sicherheitskreisen verlautete, dass einige Individuen sich illegale Waffen wie koreanische Schuss-Handys und schweizer Telekinese-Uhren zugelegt und EU-Beamten den Zutritt zu ihren so genannten "Privatgrundstücken" verweigert hätten. In der Eifel haben einige Dörfler und "Freitauscher" spontan und auf widerrechtliche Weise "europafreie autonome Zonen" errichtet und angekündigt, alle zukünftigen Sozialbeiträge an die öffentliche Hand zu verweigern. Spieler des rheinischen Fußballclubs Schalke 04 weigerten sich, an der Pflichtpartie im westfälischen Dortmund anzutreten. Beamte von Europol und SG (Schutzgenossen) sollen in Dortmund, Koblenz und Maastricht zusammengezogen werden, um eine weitere Eskalation zu vermeiden und die extremistischen Rheinländer in die Schranken zu weisen. Auch soll ein weiteres Einsickern von Waffen sowie liberalradikaler Propaganda wie das berüchtigte in Bayern gedruckte ef-magazin in das von Soziopathie befallene Rheinland unterbunden werden. Ferner verhängte die Europäische Telekom eine Internetsperre über das Gebiet.

Börse
Starke Verluste

Auch Stützungskäufe der Europäischen Zentralbank haben nicht verhindern können, dass europäische Aktien sich dem weltweiten Negativtrend anschlossen. Für Genugtuung am Parkett sorgten Überlegungen des EU-Börsenrats, die Notierung des nicht-staatlichen Medienkonzerns Lichtschlag Media einzustellen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, in seinen Publikationen permanent gegen EU-Presserichtlinien zu verstoßen und einem entfesselten Kapitalismus das Wort zu reden.



Medienpolitik
Gendergerechte Seifenoper

Der EU-Medienrat hat eine neue Seifenoper ("Statthafte Liebe") für das Europäische Staatsfernsehen aus der Taufe gehoben, die am kommenden Montag auf "EU 1" anläuft. Zum ersten Mal in der Weltgeschichte der volkspädagogischen Medien spielen in einer staatlichen Seifenoper keine Y-chromosomal behinderte Menschen, so genannte "Männer", als Liebes- oder Beziehungspartner mit.

Damit erfüllt die Serie die EU-Gender-Richtlinie Nr. 232, welche die von Y-Menschen ausgehende auf reiner Penetration basierende Sexualität als erniedrigend und menschenverachtend ansieht und welche daher auf Empfehlung der Schwarzer-Kommission nicht in den Medien zur Schau gestellt werden sollte, auch nicht in ihrer pseudoromantischen Light-Version. In "Statthafte Liebe" sind also nur feminosexuelle Frauen als Protagonisten zu bewundern.

Hauptdarstellerin Sappho Hagen, Spross einer begnadeten Schauspielerfamilie und Redakteurin des Boulevardmagazins "Klatschmohn", über ihre Rolle: "Ich bin stolz, in dieser Serie einen Beitrag zur Gendergerechtigkeit leisen zu dürfen." Sie spielt eine attraktive junge Frau, die sich nach der Empfängnis aus einer seelischen Verirrung heraus in ihren Samenspender verguckt hat, dann aber durch die Liebe zu einer Sozialarbeiterin eines besseren belehrt wird.


Sappho Hagen vom Magazin "Klatschmohn"

 

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