Gewinner des Bad Taste Press Award 2005
09.01.2005
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Zypries: 1 Jahr Knast für Vaterschaftstests
Immer mehr Männer wollen die Unterhaltszahlung für die Kinder ihrer Frauen davon abhängig machen, ob sie der "leibliche" Vater sind. Ohne die Mutter zu fragen, erschleichen sie sich eine Speichelprobe des Kindes und lassen einen Gen-Test machen. Justizministerin Brigitte Zypries sieht den Familienfrieden gefährdet, wenn einige Väter sich auf egoistische Weise ihrer Fürsorgepflicht entziehen wollen, nur weil sie nicht der genetische Erzeuger sind. Dabei sind nach Schätzungen von Wissenschaftlern sowieso schon 10 bis 30 % der Familienväter nicht identisch mit den leiblichen Vätern. In einer modernen Familie ist es unerheblich, welcher Mann seinen Samen für eine Schwangerschaft zur Verfügung gestellt habe, so die Meinung aus Justiz- und Familienministerium. Jetzt greift die Justizministerin endlich durch: Ihr Gesetzesentwurf sieht vor, dass Männer, die heimlich einen Vaterschaftstest machen, mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft werden (der SPIEGEL berichtete).
Frau des Tages
Linde (25) hat ihr Oberteil wieder angezogen, nachdem Männerschützer und die "UN Buttaface Association" gegen die Oben-Ohne-Bilder in protestiert hatten. Doch Linde ist uneinsichtig: "Ich will Freiheit für mein Kapital!"

 

Morgen in :
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"Ich bin für ein Testverbot, weil ..."
Herta Küng-Keipert (33, Alleinerzieherin): "Ich war ein Jahr mit meinem Professor verheiratet und habe mich scheiden lassen, als das Kind kam. Wenn jetzt rauskäme, dass Che-Eberhard nicht von mir ist, würden mir monatlich 2100 Euro Alimente entgehen. Das ganze Ehejahr wäre umsonst gewesen. Das wäre ja wohl sozial total ungerecht!" Herta Küng-Keipert
Ilona Keynes (27, EU-Sozialkommissarin): "Die promiske Freiheit hat sich die Frau im Zuge der Emanzipation mühsam erstreiten müssen. Es wäre unverantwortlich, dass sie nun dafür zahlen soll, und der Mann sich der Pflicht entziehen kann! Auch Nicht-Väter stehen in der Verantwortung. Daher bin ich für das Testverbot!" Ilona Keynes
Cassandra von Jülich (31, Prinzessin) mit Ehefrau Halima Krasniqi (32, Designerin): "Ich als Lesbierin kann mir keine Beziehung mit einem Kerl vorstellen. Deswegen brauchte ich mehrere Discobesuche, um von einem Mann ein Baby zu kriegen. Natürlich habe ich dann dem Zahlungskräftigsten verklickert, das Kind sei von ihm. Soll der sich nun aus der Verantwortung stehlen?"
Cassandra von Jülich
Olga Matradse (27, Zimmermädchen im "Pascha"): "Auch Männer, die kein Kind gezeugt haben, haben dies immerhin hundertfach versucht. Ich habe es in meinem Beruf täglich mit solchen Typen zu tun. Da ist es ja wohl völlig egal, von wem meine Kinder sind. Der Staat sollte mir dabei helfen, damit ich mir einen Mann halten kann, der mich finanziell entlastet!"
Olga Matradse
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