26.08.2004

Müntefering nicht zu stoppen

Kommt jetzt der Mindest-IQ?

gpa/Berlin. Nach dem großen Anklang, den der Mindestlohn gefunden hat, legt der Bundesgeschäftsführer der SPD, Franz Müntefering, nun noch einmal nach. Es sei statistisch erwiesen, dass Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss seltener von Arbeitslosigkeit betroffen seien als Menschen ohne Qualifikation. Da man bei der ersten Gruppe im allgemeinen einen höheren IQ vermuten könne, gebe es deshalb nur einen Ausweg aus der Massenarbeitslosigkeit: Beschäftigungsverhältnisse unter einem gewissen IQ sollen verboten werden. Ganz analog wie beim Mindestlohn würde das den IQ in die Höhe und die Arbeitslosigkeit nach unten treiben. Die Grünen stimmten sofort enthusiastisch zu.


Partei der Linken im Anmarsch

Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegründet

gpa/Saarbrücken. Seit Monaten war sie in aller Munde: die neue Partei der Linken, die wieder Schwung in den planmäßigen Aufbau des Sozialismus in der BRD bringen soll. Nun ist es endlich so weit. Und durch einen klugen Schachzug gelang es der Sozialistischen Einheitspartei sogar, sich nicht nur als Vorhut des Proletariats, sondern auch als Partei der Besserverdienenden zu positionieren, wie Generalsekretärin Jutta von Steinkühler der versammelten Presse erklärte. Erstes gemeinsames Ziel: Zum Schutz Deutschlands vor den Umtrieben des internationalen Kapitals soll ein anti-liberalistischer Schutzwall errichtet werden. Das sollte aber bitte nicht missverstanden werden. "Niemand", so der designierte Staatsratsvorsitzende Oskar Gysi: " hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."


Diskriminierung von Deutschen?

NPD klagt soziale Ungerechtigkeit an

gpa/Hoyerswerda. In einer sensationellen Studie weist die NPD auf die Benachteiligung von Deutschen hin. So seien etwa 72% aller Pizzerien und sogar 93% aller Kebabimbisse in nicht-deutscher Hand. Noch krasser lägen die Verhältnisse in den Medien. Beispielsweise mache Kaya Yanar in seinen Sendungen zu 97% Witze über Ausländer, während über Deutsche fast überhaupt nicht mehr gelacht werde. Als einzigen Ausweg sieht die Partei des demokratischen Nationalsozialismus deshalb nur noch eine strikte Deutschen-Quote und die Todesstrafe für Diskriminierung. Um unberechtigte Vorteile von Ausländern abzustellen, sei außerdem die Säuberung der deutschen Sprache von Fremdwörtern wie "Partei", "demokratisch" und "national" dringend geboten.