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Dass Wirtschaftflüchtlinge gefährlich sind, ist seit langem bekannt. Nun endlich wird die Bundesregierung aktiv. Innenminister Otto Schily fixiert die Kamera und bringt es messerscharf auf den Punkt: „Es kann nicht angehen, dass Menschen aus ärmeren Ländern zu Abertausenden in die reichen Länder strömen und dort mit Lohndumping den sozialen Frieden zerstören. Ab dem nächsten Monat wird die Bundesregierung die allgemeine Visumspflicht verfügen. Wer sich dann noch illegal irgendwo aufhält, wo er nicht herkommt, wird abgeschoben. Anstatt anderen die Arbeit wegzunehmen, sollen die Saarländer lieber mal ihr eigenes Land aufbauen helfen.“

Breite Zustimmung von der Basis. „Die Preußen haben uns schon seit langem unsere gewachsene Kultur kaputtgemacht“, applaudiert Peter Gauweiler aus München. Und der Kölner Stadtrat führt die Logik noch eins weiter: „Eine einheitliche Kultur ist die Grundlage des friedlichen Zusammenlebens. Wir haben nichts gegen andere Lebensweisen, solange Menschen bei sich zu Hause Altbier trinken. Ab nächsten Montag gilt ein Anwerbe-Stopp für Düsseldorfer in ganz Köln. Das sind wir unseren Arbeitslosen einfach schuldig.“

Doch es gibt auch Kritik. Die F.D.P. - bekanntlich von der Treuhand mit der Abwicklung des Liberalismus betraut - pocht auf irgendwelche Grundsätze: „Köln ist schon längst eine Einwandererstadt. Dem müssen wir jetzt Rechnung tragen und eine Einwanderungsquote für Düsseldorfer einführen.“ Nur die Grünen wissen wieder mal, was daran falsch ist: „Männer sind seit Jahrtausenden bevorzugt worden. Das ist sozial ungerecht. Deshalb brauchen wir ein vorrangiges Bleiberecht für weibliche Düsseldorferinnen."

HENNING HELMHUSEN

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