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AOK k.o.?

Immer mehr Versicherte, sowie Verunsicherte, drehen den Allgemeinen Ortskrankenkassen den durch Bandscheibenvorfälle gezeichneten Rücken zu. Private Versicherungen dagegen freuen sich über massiven Zulauf. Soweit Arthritis dieses zulässt. Die Gründe liegen auf der von Rheuma geplagten Hand. Ein Vergleich zwischen den Leistungen von Ortskrankenkassen und Privaten Anbietern in einem größeren Krankenhaus brachte Erschreckendes zu Tage.

So zum Beispiel bei der Verpflegung. Während Privatpatienten Kartoffelpürree in gourmethafter Ausstattung geniessen konnten, mussten Kassenpatienten mit gekochten Krankenhaushofkastanien vorlieb nehmen, und diese mit einem Stampfer, der von Zimmer zu Zimmer weitergegeben wurde, selbst zu Brei hauen. Während Privatpatienten auf angewärmten Tellern aus chinesischem Porzellan der Ming-Dynastie feinste französische Lammleber serviert bekamen, lag auf den Plastiktellern der AOKler nur Überlagertes aus der Pathologie.

Auch im operativen Teil des Krankenhauses zeigten sich gravierende Unterschiede. Während bei privat Versicherten selbst Haare schneiden nur unter Vollnarkose durchgeführt wurde, bekamen AOK-Kunden auch bei schwerwiegenden Eingriffen am offenen Herzen nur Eukalyptusdrops verabreicht. Bekamen privat Versicherte bei vereinzelten Sommersprossen mehrwöchige Moorbäder in der Toscana verschrieben, wurden AOK-Kunden mit mehrfachen Ober-, sowie Unterschenkelfrakturen nur mit einem Nikotinpflaster versorgt.

Selbst bei der seelsorgerischen Versorgung zeigte sich, dass auch hier wohl mit zweierlei Maß gemessen wird. So bekamen privat Versicherte vom evangelischen Pfarrer die letzte Ölung mit hochwertigem, zweimalig kalt gepresstem, feinstem sizilianischen Olivenöl. AOK-Versicherte hingegen nur mit dem Altmotorenöl der Rettungsfahrzeuge.

Ein AOK-Sprecher wies auf Finanzierungslücken hin. So würden große Summen der Beiträge in die Vorsorge fließen. So zum Beispiel in die Gehälter der AOK-Vorstände. Damit diese nach Konkurs der Kassen nicht auf Hartz 4 angewiesen sind. An die Versicherten richtete er den Ratschlag, am Besten gesund zu bleiben. Und falls sie doch einmal erkranken, dann hoffe er für sie, sie seien wenigstens privat versichert.

Lothar Peppel

ImmobilienScout24.de