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Wer ist besser: George Bush oder John Kerry?

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, wird dieses Jahr wieder einmal der amerikanische Präsident gewählt. Nach Umfragen liegt dabei der demokratische Kandidat John Kerry mit 80% weit vor seinem Herausforderer George Bush von der Schönhuberpartei. Allerdings sehen das nur die gut informierten Deutschen so, während die Wahl unter Amerikanern eher auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hinausläuft.

Um unsere Freunde jenseits des Atlantiks einmal über die wahren Verhältnisse aufzuklären, haben wir die extremen Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten in tabellarischer Form zusammengestellt. Erfreulicherweise mussten wir dazu gar nicht selbst recherchieren, sondern konnten uns auf die Vorarbeit der deutschen Medien stützen.

George Bush stammt aus einer reichen Familie und hat nie die Härte des Lebens am eigenen Leib erfahren. Als Reicher hat er von daher kein Verständnis für die Armen.

John Kerry hatte stets aufgrund seines begüterten Hintergrunds die nötige Muße, sich intensiv mit sozialen Fragen zu befassen. Das erklärt sein großes Einfühlungsvermögen.

George Bush kommt aus einer Familie, die mit allen wichtigen Leuten verschwistert ist. Er ist sogar weitläufig mit John Kerry verwandt.

John Kerry hat es ohne seine Familie geschafft, die auch über keinerlei Verbindungen zu den inneren Zirkeln der Politik verfügt.

George Bush ist Mitglied der Geheimgesellschaft „Skull and Bones“, deren Emblem in makabrer Weise an die SS erinnert.

John Kerry engagiert sich auf vielfältige Weise, so beispielsweise auch in der studentischen Vereinigung „Skull and Bones“.

George Bush hat an der sehr überschätzten Uni Yale etwas rumstudiert und sich wegen seiner mangelnden Intelligenz zeitweise als Geschäftsmann versucht.

John Kerry hat an der amerikanischen Elite-Universität Yale studiert und sich danach im Staatsdienst und als Anwalt gewissenhaft auf seine Karriere vorbereitet.

George Bush hat den brutalen Vietnamkrieg aus der Etappe ermöglicht und ist somit indirekt verantwortlich, wobei er aber zu feige zum Selber-Kämpfen war.

John Kerry wollten sich nicht von den Medien indoktrinieren lassen und versuchte sich aus nächster Nähe einen Eindruck vom Kriegsgeschehen zu verschaffen.

George Bush war für den Irakkrieg und hat ihn führen lassen wegen Erdöl und, um seine Wiederwahl in zynischer Weise zu sichern.

John Kerry hat als Pazifist dafür gestimmt, mit einem Angriff und dann militärischen Mitteln den Frieden im Irak wiederherzustellen.

George Bush wird vom Sender Foxnews unterstützt, der sich nicht scheut, Propaganda für die Republikaner zu machen.

CNN hat verstanden, dass es auch für einen Nachrichtenkanal nicht möglich ist, sich unpolitisch aus der Affäre zu ziehen.

George Bush lässt zu, dass obskure Gruppen nicht die Politik, sondern die Person John Kerrys in den Dreck ziehen.

John Kerry wird von bedeutenden Künstlern wie Michael Moore unterstützt, denen es nur um Fakten geht.

George Bush wird im Wahlkampf massiv von großen Unternehmen unterstützt, von denen er als Präsident abhängig ist und sein wird.

John Kerry ist es gelungen, große Unternehmen auf ihre soziale Verantwortung zu verpflichten, indem sie seine Kandidatur unterstützen.

Henning Helmhusen

ImmobilienScout24.de