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Skandal: Hamburgs Bürgermeister heterosexuell?

Vor mehr als einem Jahr geriet Hamburgs Bausenator Mario Mettbach (Schill-Partei) in die Schusslinie, weil er seinen schwulen Lebensgefährten als persönlichen Sekretär im Ministerium anstellte. Verquickung von Amt und Privatleben - so lautete der delikate Vorwurf gegenüber den warmen Brüdern. Schließlich musste Mettbach seinen Freund entlassen - und Ruhe kehrte ein. Doch nun geriet im Sommerloch 2003 auch der Innenstaatsrat von Schills schwuler Eingreiftruppe in Bedrängnis, denn dieser hatte nebenher Doktorspiele in einem privaten Krankenhaus betrieben. Hier habe es eine lauwarme Verquickung von Amtsgeschäften und privaten Geschäften gegeben. Schills Privatdoktor Walter Wellinghausen musste also auch sein Amtsmützchen ziehen - das war klar.

Doch nun spielte Obertunte Schill nicht mehr mit! Denn immer nur ging es gegen seine Village People Partei. Und das wegen vergleichbarer Nichtigkeiten. Schwuchtel Schill wusste, dass sein Chef, der Bürgermeister Ole van Beust, seine eigene Ehefrau als Innensenator eingestellt hat! Also sagte Schill zu van Beust, dass er das so nicht politisch korrekt finde: Immer auf die Homotruppe und selbst Amt und Privatleben verquicken - so geht es nicht. Van Beust aber - derzeit im Hoch der Meinungsumfragen und Neuwahlen keineswegs fürchtend - sprang ob dieser dreisten Anspielung vom anderen Ufer erbost auf und warf den warmen Bruder zuerst aus dem Zimmer und dann aus dem Amt. Was erdreistet sich dieser Schill auch, die Heterosexualität des Hamburger Bürgermeisters zum Thema zu machen!

Auch die Medien waren empört! Und Politiker und die Geistlichkeit erst recht. Der katholische Weihbischof Hans-Jochen Jaschke erklärt: „Bürgermeister Ole von Beust hat richtig gehandelt. Ich bin empört über das erpresserische Vorgehen von Herrn Schill. Fragen des Privatlebens, das sich im diskreten Bereich abspielt, dürfen nicht politisch instrumentalisiert werden. Es ist schäbig und verletzt den Hamburger Anstand, den Bürgermeister in dieser Weise bloßstellen zu wollen.“ Guido Westerwelle, selbst ein unbescholtener Ehemann, fügt hinzu: „Dies zeigt, dass Schill weder politisch noch charakterlich in der Lage ist, ein Regierungsamt auszuüben“.

Schill verliert also sein Amt. Die Ehefrau van Beusts ist immer noch Justizsenatorin. Und N'T meint: Das ist gut so!

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