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Dopolympics in Chemnitz eröffnet

IDOC-Präsident Ben Johnson hat die I. Dopolympischen Spiele im Chemnitzer Stadion eröffnet. In seiner Rede hob Johnson die Bedeutung der Dopolympics als Sammelbecken für alle Schwimmer, Gewichtheber und Leichtathleten hervor, die keine Berührungsängste mit biochemischen Hilfsmitteln haben und die, um Gold zu gewinnen, aus ihrem Körper so ziemlich alles herauszuquetschen gewillt sind, nur nicht das Urin für die Probe. Sportler, die bei Normal-Olympia gestrauchelt sind, erhalten bei den Dopolympics eine neue Chance, offen zu zeigen, was alles in ihnen steckt. Auch den meisten Zuschauern ist es offenbar egal, aus welchem Stoff die Medaillenträume der Dopathleten sind und fiebern ihren Helden wie Kenteris, Korschanenko und Fazekas schon ungeduldig entgegen. Fernsehsender und Hauptsponsoren (Bayer, Monsanto, Weleda) stellen sich jedenfalls auf sechsstellige Einschaltquoten ein.

Immer mehr Olympics

Der sich abzeichnende Erfolg der Dopolympics hat bereits Pläne für weitere Olympia-Spielarten entstehen lassen. So will Sportfunktionär Detlev Pobereit demnächst die ersten Homolympics in Darmstadt veranstalten, und Züchtervereine planen bereits die Petolympics für die sportlichen Leistungen unserer Vierbeiner und gefiederten Freunde. Als besonders vielversprechend gelten aber die von Teresa Orlowski anvisierten Pornolympics mit völlig neuen Sportarten wie Sackhüpfen, Eierstoßen, Synchronswingen und Natursektschwimmen.

Sozialisten fordern mehr olympische Gleichheit

Unterdessen kommt Kritik an den Olympischen Spielen von Seiten der Gewerkschaften und anderer sozialistischer Verbände. Hier wähnt man den Gleichheitsgedanken verletzt und sieht im jetzigen Olympia-Wettbewerb einen elitären Klassenkampf. "Doping heißt ja eigentlich auch, dass Menschen, die von Natur aus übermäßig viele Muskeln haben oder die entsprechenden Sieger-Gene mitbringen, einen ungerechtfertigten Vorteil genießen", so Attac-Sprecher Peder Validyar. Solche Athleten müssten dann ausgeschlossen werden, oder man müsste wenigstens olympische Klassen für jede existierende körperliche Disposition einführen, was ja ansatzweise bereits geschehen ist (der Sportsfreund berichtete).

Außerdem, so Validyar, sei Olympia ein Spiegelbild für die ausbeuterische Globalisierung, bei der Sportler aus der Dritten Welt von Kuba bis Nordkorea unseren nationalen Sportlern durch bis zu zehn Stunden täglichen Trainings einen ruinösen Dumping-Wettbewerb liefern und dabei viel weniger verdienen als die Olympioniken aus Deutschland. Attac schlägt daher autarke Spiele für jede einzelne Nation vor. Auch müssten Individualsportarten wie der 100m-Lauf oder Weitspringen verboten werden, da diese im Gegensatz zu Kollektivsportarten nur Egoismus und Konkurrenzdenken schürten.

 

 

 

 

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