Stephan Franke: Verschiedene Tote

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Mein Tod war eine einzige Enttäuschung

Das fing schon damit an, wie er reinkam. Abends, halb elf. Ich saß gerade in meinem Arbeitszimmer und versuchte vergeblich, einen längeren Winword-Text neu zu formatieren. Vor meiner Tür hörte ich Schritte, es klopfte - dreimal kurz, zweimal lang. Seit wann klopft Karola, bevor sie reinkommt? Und wieso dieses blöde Gemorse, dreimal kurz, zweimal lang? War das jetzt wieder eine neue Masche von ihr, mir klarzumachen, dass ich drauf und dran war, unsere Ehe dem Computer zu opfern?
"Ja gut, ich komm schon."
"Darf ich eintreten?" erwiderte sie.
Ich kenne das: immer wenn Karola kurz vor einer emotionalen Explosion steht - oder neigen Frauen mehr zur Implosion? - egal, also kurz bevor sie ausrastet, tut sie immer so betont affektiert höflich. Aber wieso jetzt auch noch diese idiotisch verstellte Stimme - so hölzern - oder mehr knöchern. Offenbar ein ganz neues Signal, um unmissverständlich darauf hinzuweisen, dass beziehungsmäßig der Supergau bevorsteht. Mein Arbeitszimmer ein Tschernobyl unseres Ehereaktors, verstrahlt für den Rest des Abends. Sofort ging ich zur Tür, um zu versprechen, dass ich heute nichts mehr formatieren würde - oder wenn, dann höchstens ganz kuschelig in unserem Ehebett. Doch zu so was verging mir augenblicklich die Lust, als ich öffnete und Karola in einem sehr echt wirkenden Knochenmannkostüm vor mir stand. Eigentlich war ich mehr sauer als erschreckt:
"Was soll das nun wieder, zieh sofort dieses blöde Kostüm aus Karola. Du weißt, dass ich mit so was gruftimässigem absolut nichts am Hut hab. Also das turnt mich so was von ab, mir ist jetzt sowieso schon die ganze Lust vergangen."
So, jetzt nach dieser gut gespielten Spontanentrüstung nur nicht auf Diskussionen einlassen, dann wird das sicher noch ein ganz entspannter Formatierungsabend am Computer. Ich formatierte weiter, Karola stand immer noch in der geöffneten Tür. Entgegen ihrer sonstigen Art blieb sie sehr sachlich - eine Spur zu sachlich:
"Ich heiße nicht Karola, sondern Ludwig."
War das jetzt eine Provokation der ganz subtilen Art, oder insistierte Karola nur auf ihrem perversen Rollenspielchen?
"Ich will Dich jetzt abholen, komm mit."
Langsam fand ich das ganze überhaupt nicht mehr komisch, zumal ich gerade jetzt eine geniale Idee hatte, wie ich die Absatznummerierung in Times-New-Roman wieder rückgängig machen konnte. Ich schaute also in Karolas Richtung, um einen Gesprächsabbruch einzuleiten (soziale Indikation). Da sah ich einen Lichtschalter, den ich eigentlich nicht hätte sehen dürfen, da er sich hinter Karola befand. So täuschend echt konnte kein Knochenmannkostüm sein. Schlagartig wurde mir klar, dass tatsächlich nicht Karola, sondern dieser gewisse Ludwig vor mir stand. Erleichtert ging ich auf ihn zu und gab ihm die Hand - ein gewöhnungsbedürftiges Gefühl. Neugierig fragte ich ihn, was ihn herführe, denn irgendwelche älteren oder kränklichen Personen lebten meines Wissens nach nicht in unserem Haushalt.
"Wie schon gesagt, ich will dich jetzt abholen."
Mir wurde klar, dass ich die Textformatierung nun wirklich vergessen konnte, wahrscheinlich sogar für immer. Einerseits natürlich eine verlockende Aussicht, andererseits aber doch schon etwas plötzlich. Ich meine, ich war doch erst 44, hatte noch diverse Zukunftspläne. Z.B. musste mich noch dringend die überfällige Steuererklärung abgeben. Kurz, das ganze kam mir doch etwas ungelegen. Außerdem war ich schon etwas enttäuscht, wie wenig spektakulär das hier abging. Gut, eine grimmige Horde apokalyptischer Reiter, die sich mit Höllengeheul auf mich stürzen, wäre vielleicht etwas zu aufwendig. Aber so ganz nüchtern und ohne jedes Pathos? Nee, ich muss sagen, das fand ich schon ein bisschen lieblos. Also wenigstens eine Sense und so eine dunkle Kutte mit Kapuze hätte Ludwig dabei haben können. Dass einem dabei wenigstens en bisschen mulmig zu Mute geworden wäre.
Aber nichts von alledem, Ludwig sah einfach nur höflich und seriös aus. Mit etwas mehr Fleisch auf den Rippen und einem Sakko von C+A hätte man ihn glatt für einen Versicherungsvertreter halten können. Und der soll mich ins Reich der Toten holen? Dieses Weichei? Dem hätte ich unter normalen Umständen nochnichtmal eine Lebensversicherung abgekauft. Aber es half alles nichts, Ludwig blieb zwar höflich, aber bestimmt.
"So, und wohin gehen wir jetzt also?"
"Erst mal zum Griechen."
"Zum Griechen? Ich glaub' ich spinne. Nachts um die Zeit esse ich nie was. Und überhaupt, bin ich jetzt tot oder was?"
"Noch nicht ganz. Und Grieche deshalb, weil ich beim Italiener und Chinesen diese Woche schon war."
"Hör mal, mir scheint, du bringst da was durcheinander, du bist kein Test-Fresser für Michelin, kein Siebeck für Verblichene, du bist der Sensenmann, der Gevatter Tod, der unheilbringende Schnitter. Und wenn du nur aufs Fressen aus bist, weck ich jetzt Karola, die kann sich dann mit dir `nen Gyros reinziehen, die hat nämlich ein Faible für solche Spinner wie dich."
"Reg' dich bitte nicht auf, das mit dem Essen hab' ich vorgeschlagen, weil fast alle, die ich hole, darum betteln, vorher noch eine Henkersmahlzeit zu sich nehmen zu dürfen."
Um kein Spielverderber zu sein, aß ich mit Ludwig eine Currywurst am Bahnhofsimbiss. Currywürste krieg ich nämlich auch nachts noch runter. Danach wollte Ludwig unbedingt noch eine Kerze kaufen. Da aber nachts keine Geschäfte auf haben, machten wir bis neun Uhr morgens einen ausgiebigen Spaziergang durch mehrere Krefelder Vororte. Es war öde. Ludwig war ein absoluter Langweiler. Das einzige Gesprächsthema, für das er eine erkennbare Begeisterung zeigte, waren Modelleisenbahnen im Maßstab HO. Das interessierte aber wiederum mich nicht. Also, ich war heilfroh, als wir Punkt 9 bei Schlecker unsere Kerze gekauft hatten - ein Grablicht. War mir eigentlich ein bisschen zu dick aufgetragen, aber Teelichter gab es nur im Zehnerpack.
"So, und jetzt?"
"Jetzt zündest du die Kerze an und ich blase sie dann aus."
"Und weiter?"
"Dann ist Schluss."
"Endgültig?"
"Na ja, kommt auf deine Religionszugehörigkeit an."
"Ach so, aber ich bin überhaupt nicht mehr in der Kirche."
"Ja, da weiß ich jetzt auch nich so genau Bescheid."
Natürlich, war mal wieder klar, ich hatte mal wieder voll die Arschkarte gezogen, Ludwig hatte wirklich von nichts Ahnung, wahrscheinlich so eine Aushilfskraft. Und dann das Kerze-Auspusten, auch die reinste Katastrophe. Wegen der ganzen Hohlräume um seine Kiefer rum, konnte Ludwig einfach keinen vernünftigen Luftdruck aufbauen. Machte immer nur ppfft. Nicht zum Aushalten. Wenn ich eins hasse, dann ist das Dilettantismus. Genervt blies ich die Kerze selbst aus.
Dann kurz absolute Dunkelheit, ein wahnsinns Stromschlag im Brustkorb und vis-a-vis über mir grinste mich ein optimistisches Notarztgesicht an. Augenblicklich schwor ich mir: Sollte Ludwig, dieser verdammte Versager es noch einmal wagen, bei mir anzuklopfen, ich würde zuerst mal in aller Seelenruhe noch mindestens fünf Winwordtexte neu formatieren.

Nachtrag, zwei Monate später: Wieso um Gottes Willen hat mir Karola eine Modelleisenbahn, Maßstab HO, zu Weihnachten geschenkt?

 

Schluss jetzt!

Also, mir langt's jetzt gründlich. Ich hab' einfach keine Lust mehr. Nein, größere existentielle Probleme plagen mich nicht, es ist nur dieser Alltagstrott, der mich fertig macht.
Jeden Tag der gleiche Irrsinn: der Wecker klingelt, ich bin noch hundemüde, muss aber trotzdem aufstehen. Und alles nur, um... - nein, nicht um in Ruhe ein Tässchen Kaffee zu trinken und dann das donnernde Leben zu genießen: Frauen und Sportwagen, Abenteuer und Luxus. Nein: um mich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Dann abends vom Büro zurück nach hause, endlich Freizeit! Aber dann ist wieder nichts mit Frauen und Sportwagen, Abenteuer und Luxus. Statt Frauen nur eine Frau (und seit Jahren immer die gleiche!) und statt Sportwagen ein 89-ger Golf (auch seit Jahren immer der gleiche!). Als Abenteuer der obligatorische Stau auf der A3, statt Luxus Grünkernbratlinge mit Gurkensalat zum Abendessen.
Dann aber das Wochenende. Da möchte man dann mal so richtig auf die Pauke hauen, ja da fängt das Leben dann so richtig an, da dreh ich auf, da geht die Post ab, da werde ich zum Lebemann! Stattdessen: gemütliches Kaffeetrinken bei den Schwiegereltern oder Ausflüge in den Zoo, nur um sich angewidert ansehen zu müssen, dass auch Tiere schwer depressiv sein können. Oder Besuche von Freizeitparks, wenigstens die lieben Kleinen sollen die Illusion behalten, dass das Leben was zu bieten hat! Loopingachterbahnen versprechen das große Abenteuer, lösen beim Nachwuchs jedoch nur Brechreiz aus. Na ja, immerhin ist ein vollgekotzter Golf weniger ärgerlich als ein mit halbverdautem Popcorn garnierter Sportwagen.
Nein, so geht's nicht weiter, nicht mit mir. Ich mach' Schluss. Ich meine ganz Schluss. Selbstmord. Klingt jetzt ein bisschen brutal, ich weiß. Unschön deformierte Körperteile, vermatschte Gesichtszüge, Blutflecken auf nicht kochfesten Textilien. Nein, so natürlich nicht. Ein bisschen Ästhetik soll schon sein. Schon allein wegen der Fotos im Lokalteil der Tagespresse. Also wichtig wäre mir auf jeden Fall, dass man mich auf so einem Foto gut wiedererkennt. Nein, sonst würde das mit dem Selbstmord doch überhaupt keinen Sinn machen - also diese letzte Freude würde ich mir auf jeden Fall noch gönnen. Aber wenn dann alle sagen würden: igitt, wie sieht der denn aus, da is ja das halbe Gesicht weg - hat doch früher immer so auf sein Äußeres geachtet. Nein, das wär mir dann wirklich nicht recht, würde einfach nicht zu meinem bisher eher korrekten Lebensstil passen.
Vielleicht Schlaftabletten. Aber dann kommt sicher so ein Idiot, findet dich und liefert dich in der Notaufnahme ab. Ja und dann hat der mit Sicherheit auch noch so ein super Gefühl danach: Hurra ich hab einen Menschen vorm Selbstmord gerettet, ich hab heute ganz was tolles geleistet, ich bin ein Held. Erzählt der dann überall herum und alle denken: Donnerwetter, das is doch mal was, einen Selbstmörder retten, so ein Teufelskerl! Und ich als verhinderter Selbstmörder stehe blöd da. Alle denken natürlich, dass ich das sowieso nicht ernst gemeint habe. Die meisten Selbstmorde werden ja bewusst so dilettantisch ausgeführt, dass sie schief gehen: sich vor ein parkendes Auto werfen, Abführmittel statt Schlaftabletten, Pulsadern aufschneiden mit dem Nagelknipser usw.. Viele Selbstmörder wollen angeblich ja nur einen Hilfeschrei an die böse Gesellschaft loslassen: seht her, fast hätte ich mich umgebracht und Ihr alle wäret daran schuld. Und wenn Ihr mir nicht bald einen größeren Geldbetrag überweist und mir aus meinem Ehedesaster raushelft, mach ich's nächstes Mal perfekt und Ihr habt dann ein ganz schlechtes Gewissen und werdet bis an Euer Ende nicht mehr glücklich. Und das geschieht Euch dann ganz recht, kommt mir dann bloß nicht an, dass ich Euch nicht gewarnt hätte!
Nein, also die Mitleidstour wäre nicht meine Sache, wäre mir nur peinlich. Auch im Büro kann ich es nicht ausstehen, wenn ich mal einen Fehler mache und alle sagen dann mit so einem mitfühlenden Unterton: ach das macht doch nichts, jeder kann sich mal irren, nächstes Mal machst Du's eben richtig. Ja und außerdem: wo bleibt dann mein Kick als verhinderter Selbstmörder? Magenauspumpen mag ja eine interessante Grenzerfahrung sein für Leute die den ultimativen Thrill suchen, ist aber genau wie Bungeejumping schnell vorbei und wenn sich der Adrenalinschub verflüchtigt hat bleibt nur so ein schales Gefühl und Sodbrennen übrig. Und vor allem kein Foto im Lokalteil: ich als strahlender Schlauchschlucker beim Magenauspumpen - interessiert doch keinen! Es sei denn Magenauspumpen wäre eine neue Trendsportart "Extrem-Pumping". Wäre eine interessante Marktlücke für arbeitslose Mediziner, aber soweit sind wir noch nicht.
Nein, ich stelle mir Selbstmord anders vor. Mehr so als Event. So was ganz Spektakuläres, was noch überhaupt keiner vor mir gemacht hat und dann direkt nach der Beisetzung ab ins Guinessbuch. Vielleicht eine Überdosis Gute Zeiten - Schlechte Zeiten, Soap-Dauerkonsum bis zum Koma. Nein, wäre zu qualvoll. Dann schon eher das Betroffenheitsgesabber von Fliege: Frauen, die schon 10 Partner durch Herzinfarkt beim Beischlaf verloren haben, umoperierte Transsexuelle, die sich nun in einen Hund umarbeiten lassen wollen, zungengepiercte Köche mit verwirrtem Geschmackssinn, deren Chili con Carne immer nach Bananensplitt schmeckt.
Doch, das wär was. Da müsste schon eine Dosis von 20 Sendungen reichen, um dann mit einem letzten "Passen Sie gut auf sich auf" abzugehen. Käme dann ins Guinnessbuch zwischen die längste Selbstbefriedigung und die kürzeste Selbstverstümmelung in die Rubrik der langatmigste Selbstmord. Aber wie mach ich da wirklich ein richtiges Event draus? Ich meine, ganz allein zu hause vor der Glotze ins Koma gleiten, das merkt doch kein Schwein. Passiert in deutschen Wohnzimmern doch jeden Tag dutzendweise, läuft dann in der Statistik ganz banal unter plötzlicher Herztod.
Aber vielleicht ganz spektakulär auf einem Hochhausdach. Ich stelle mich dann also so ganz dicht an den Rand, dass alle denken, dass ich gleich springe. Aber wenn da jetzt gar keiner hochguckt? Gut, dann werf ich eben noch 200 Flyer runter: Achtung, bleiben Sie stehen, schauen Sie mal nach oben und werden Sie Zeuge des ultimativen Reality-Events: ein authentischer Selbstmord. Die ersten 20 Zuschauer erhalten einen handsignierten Abschiedsbrief und ein Erinnerungsvideo von RTL.
So, und wenn Polizei, Feuerwehr und Notarzt alle da unten versammelt sind, wenn die dann schon das Sprungtuch aufgebaut haben, dann kommt sicher so ein Psychologe zu mir rauf und will mich von den angenehmen Seiten des Lebens überzeugen. Also, dass das Leben doch hauptsächlich aus Abenteuer und Luxus, Frauen und Sportwagen besteht und dass mir das alles entgehen würde, wenn ich jetzt springe. Natürlich glaube ich diesem Psychologen kein Wort, denn so wie der aussieht (Psychologen sehen alle gleich aus) kennt der Abenteuer, Luxus und Sportwagen nur aus den abgedrehten Phantasien seiner Klienten. Und wenn der an Frauen denkt, dann immer nur an bulämiekranke Mittvierzigerinnen, die mit ihm ihren Vaterkomplex ausleben wollen.
Ich lasse mir jedoch nicht anmerken, dass ich ihn durchschaue, erwidere nur, dass ich mir das noch durch den Kopf gehen lassen müsse, dass ich in der Zwischenzeit erst mal Fernsehen möchte und dass er mir eine Videoanlage plus 20 Kassetten Fliege bringen solle. Der Psychologe glaubt natürlich, dass er mich schon halb rumgekriegt hat, hält die Fliegesendungen für eine Art Lebenshilfe und lässt mir eine provisorische Fernsehecke auf dem Hochhausdach einrichten. Das einzige Problem wird sein, dass mich der Psychologe während der Fliegesendungen mit aufbauenden Gesprächen belatschern wird. Also wenn ich eins hasse, dann sind das Störungen beim Fernsehen. Da kann ich derart sauer werden, dass mir das die ganze sentimentale Selbstmordstimmung kaputt macht.
Ich drohe ihm also damit zu springen, wenn er mich beim Fernsehen nur ein einziges Mal unterbricht. Das wiederum kränkt ihn dann ganz entscheidend in seiner Berufsehre, bohrende Zweifel an seiner Psychologenexistenz bauen sich unheilvoll auf: was hat der Fliege, was ich nicht habe? Das Ergebnis wird sein, dass er sich noch vor meinem Fernsehkonsumexitus in die Tiefe stürzt. Das wäre dann natürlich Klasse. Ich meine, das brächte doch wieder etwas mehr Drive in mein Leben. Ich wäre der erste Klient, der seinen Psychologen in einen öffentlich inszenierten Selbstmord getrieben hätte. Eventuell könnte ich mich dann sogar zur Weiterexistenz entscheiden. Denn ein Artikel im Lokalteil (wenn nicht sogar in der Bildzeitung) wäre mir genauso sicher wie eine Erwähnung im Guinessbuch unter der Rubrik der erste Übertragungsselbstmord. Und ein Auftritt bei Fliege in seiner Sendung zum Thema Ich habe meinen Therapeuten fertig gemacht müsste eigentlich auch noch drin sein.

© Stephan Franke
www.Stephan-Franke.de

Diese und viele andere tödliche Kurzgeschichten des Kabarattisten Stephan Franke finden sich auch in seinem Buch Schöner Sterben - finale Satiren. Das Buch ist im Buchhandel oder für 10,10 € (incl. Versand) direkt beim Autor bestellbar: Stephan_Franke_Kabarett@gmx.de

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