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Das Geheimnis der Schreinergeschichten

Nie als Buch veröffentlicht und doch in aller Munde: Einer der skurrilsten Underground-Klassiker sind die so genannten Schreinergeschichten. Dabei geht es vordergründig um Anekdoten an den Schnittstellen zwischen Tischler, Tischlersfrau und Tischlergeselle. Doch bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Schreinergeschichten, zu deren Autorenschaft sich bislang niemand bekannt hat, als tief beunruhigende paramoderne Spitzen gegen die Ichvergessenheit. Wüsste man es nicht besser, würde man darauf tippen, dass Daniil Charms, Elfriede Jelinek und Katja Kessler sich diese abgründigen Stories zusammen auf einer Guns&Dope-Party ausgedacht haben.

Seitdem das Literaturportal "Librator" anonym eine Reihe echter Schreinergeschichten zugesandt bekam, kann es sich vor Zugriffen nicht mehr retten. Allerdings tummeln sich im Web auch einige Schreiner-Fälschungen, die jedoch meist sofort als solche erkannt werden, da sie der von Popliteraturpapst Johannes Ullmaier entdeckten "vier verkappten Schreiner-Elemente" entbehren, von denen zwei leicht zu dechiffrieren sind, die anderen zwei jedoch von plumpen Fälschern nicht ohne weiteres identifiziert werden können.

Zu den Schreinergeschichten

 

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