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Das Geheimnis der Methusaleme

In einer umfassenden Feldstudie hat ein internationales Team von Wissenschaftlern der Universitäten Antioch (USA), Firenze (Italien), Wuhan (China) und Hamburg zweitausend über hundert Jahre alte Menschen nach dem Geheimnis ihres biblischen Alters befragt. Ernährungsgewohnheiten und Aktivitäten wurden dabei ebenso untersucht wie die Lebenseinstellung der rüstigen Greise. Dabei gab es einige zum Teil erstaunliche Erkenntnisse. So haben die Uralten Zeit ihres Lebens überproportional oft Fleisch gegessen. Auch Bewegung im Freien scheint bislang ziemlich überschätzt worden zu sein, denn die Methusaleme sind größtenteils Sport –und Frischluftmuffel. Andere Ergebnisse jedoch decken sich durchaus mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, etwa die Gefahr einer Vitamin-Überdosis. Aus diesen Erkenntnissen, kombiniert mit den Ergebnissen ihrer Feldstudie, haben die Wissenschaftler ein paar Handlungsanleitungen herausgefiltert, die es jedem Menschen ermöglichen sollen, steinalt zu werden:

Nahrung: Fleisch, Kirschen und Kohlensäure
Dass Rotwein aus Eichenfässern, Joghurt und Knoblauch gesund sind, ist zwar ein alter Hut, wurde aber durch die Untersuchung noch mal ausdrücklich bestätigt. Was jedoch kaum jemand vermutet hatte: Man sollte möglichst jeden Tag etwas Fleischhaltiges essen. Vegetarier und Veganer haben altersmäßig das Nachsehen und weisen eine 9 bis 12 Jahre niedrigere Lebenserwartung auf. Obst und Gemüse sollte man möglichst nur abgekocht essen, denn ein Übermaß an Vitaminen bringt zwar kurzfristig eine Vitalitätssteigerung, beschleunigt aber langfristig die Telomerase, also das Altern der Zellen. Das Erhitzen bewirkt neben dem Abtöten von Keimen zudem das Ausschalten natürlicher und schädlicher Biogifte, die in jedem frischem Obst und Gemüse enthalten sind. Was für rohe Kartoffeln oder Äpfel bereits bekannt war, gilt praktisch für alle Früchte.

Das Gegenteil des Vitamin-Effekts, also eine Telomerase-Verlangsamung, bewirken dagegen abgekochte Tomaten und Kirschen. Ketchup, Tomatensaft und Kirschmarmelade sind also sichere Lebensverlängerer. Dieser Effekt potenziert sich durch die Verbindung mit Kohlensäure. Die Nahrungsmittelindustrie hat dies bislang völlig verschlafen, denn bis auf Cherry Coke sind kaum entsprechende Produkte auf dem Markt. Mittlerweile werden Promis wie Warren Buffet oder Birthe Persson, die auf Cherry Coke schwören, nicht mehr als Spinner abgetan. Soap-Star und Jugendwunder Birthe Persson, die mit 63 Jahren immer noch wie eine junge Frau aussieht, isst zudem gerne Steaks mit viel Ketchup und verzichtet auf frisches Obst. Sie scheint die beste Bestätigung für die These der Wissenschaftler zu sein. Dafür bringt die Silikon-Fetischistin auch ein paar Kilo zu viel auf die Waage.

Doch ist ein leichtes „Übergewicht“ offenbar kein Hindernis fürs Ganz-Altwerden. Zehn bis fünfzehn Kilogramm über Normalgewicht zu wiegen, hat der Studie zufolge keine Auswirkungen auf die Lebenserwartung. Ebenfalls bemerkenswert: Antialkoholiker leben kürzer. Wer dagegen regelmäßig in Maßen Bier, Wein oder Schnaps trinkt, stärkt sein Immunsystem gegen Grippe und andere Krankheiten, die im Alter lebensgefährlich sein können.

Lebenswandel: Gut sein zahlt sich aus
Zu viel Arbeit und Bewegung schadet und verschleißt nicht nur Knochen, sondern auch lebenswichtige Organe. Methusaleme haben Zeit ihres Lebens ihren Körper geschont, hatten aber durchaus auch mal Stress. Viele galten in ihrer Umgebung sogar als verkrampft. Überdurchschnittlich viele wurden von ihren Mitmenschen sogar als spinnerte Einzelkämpfer angesehen. Wer also alt werden will, muss viel Selbstvertrauen haben, um zuerst an seine eigenen Bedürfnisse zu denken. Er darf nicht zu viel Energie damit verschwenden zu ergründen, was die anderen von einem denken könnten. Er steht zwar oft unter Strom und ist alles andere als locker, doch ist er dabei selbst das Maß aller Dinge. So sind auch nur wenige Greise fanatische Anhänger irgendeiner Religion oder politischen Ideologie.

Was ebenfalls erstaunlich anmutet: Keiner der untersuchten Hundertjährigen war jemals kriminell. Die Wissenschaftler erstaunt das jedoch wenig. Auch der abgebrühteste Verbrecher leide unter chronischem gesundheitsschädlichem Stress, nachdem er seinen Mitmenschen Schaden zugefügt habe. Da in der Evolution der Menschheit Kooperation und Empathie einen entscheidenden Überlebensvorteil bedeutet hätten, gäbe es nur einige wenige Mutanten, die über kein moralisches Gewissen verfügten. Die meisten Menschen dagegen würden von Natur aus mit krankmachenden Gewissenbissen bestraft, wenn sie anderen Menschen Leid zufügten.

Die ganze Studie der Wissenschaftler mitsamt allen Tipps für ein hohes Alter sollte eigentlich im kommenden Oktober als Buch veröffentlicht werden. Doch haben in allen vier beteiligten Ländern die Gesundheitsministerien ihre finanzielle Förderung für dieses Projekt zurückgezogen. So heißt es aus Berlin, dass Inhalt und Ergebnis dieser Studie nicht mit der Kommission zur Einhaltung des Generationenvertrags abgestimmt worden sei. Daher sei es aus Rücksicht auf den Steuerzahler nicht hinnehmbar, auch noch die Publikation des Buches zu fördern. Sollten die Wissenschaftler das Buch aus eigener Tasche veröffentlichen, behalte man sich rechtliche Schritte vor, denn das geistige Eigentum an den Studien liege beim Geldgeber.


Luise Schröder
Luise Schröder (104): Wie kriegen die Methusaleme das mit dem Altwerden hin?


Birthe Persson
Birthe Persson (63): Sind es heiße Kirschen, die sie so aussehen lassen wie Mitte 30?

 
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